Erfahren Sie, wie die Casino-Selbstsperre über OASIS funktioniert, welche Fristen gelten und wie Sie offene Guthaben vor der Sperre sichern.
Sperren lassen Casino: so funktioniert die Selbstsperre
Die Selbstsperre ist ein freiwilliges Instrument, mit dem Spieler den Zugang zu Online-Casinos dauerhaft oder zeitlich begrenzt blockieren können. In Deutschland wird die Sperre über das OASIS-System zentral verwaltet und gilt für alle GGL-lizenzierten Anbieter.
Spieler, die eine Sperre beantragen, sollten sich bewusst sein, dass sie während der Laufzeit keine neuen Konten eröffnen können. Die Sperre kann auf 3, 6 oder 12 Monate oder dauerhaft gesetzt werden und ist in der Regel nicht vorzeitig aufhebbar.
Voraussetzungen für die Sperre
Um eine Sperre zu beantragen, benötigen Spieler eine gültige Identifikation und die Registrierungsdaten des betroffenen Kontos. Die Sperre erfolgt über das zuständige Landesportal oder direkt beim Anbieter, der den Antrag an OASIS weiterleitet.
Es ist ratsam, alle aktiven Konten gleichzeitig zu sperren, damit keine Umgehung über andere Plattformen möglich ist. Wer nur einzelne Anbieter sperrt, riskiert, bei einem weiteren Anbieter weiterspielen zu können.
Ablauf der Beantragung
Die Beantragung erfolgt in der Regel online über ein Formular auf der Website des Anbieters oder des Landesportals. Nach der Eingabe der persönlichen Daten und der Bestätigung der Sperrdauer wird der Antrag elektronisch an OASIS übermittelt.
Innerhalb weniger Tage erhält der Spieler eine schriftliche Bestätigung. Ab diesem Zeitpunkt sind Einzahlungen und das Login bei allen gesperrten Anbietern technisch unterbunden.
Folgen für laufende Boni und Guthaben
Bei einer Sperre werden offene Boni in der Regel verfallen. Guthaben auf dem Spielerkonto können nach Verifizierung ausgezahlt werden, sofern keine weiteren Spielaktivitäten vorliegen.
Spieler sollten vor der Sperre alle offenen Wetten abschließen und offene Auszahlungen beantragen, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden.
Unterschiede zwischen GGL und Offshore
Bei GGL-lizenzierten Anbietern ist die Sperre sofort wirksam und gilt plattformübergreifend. Offshore-Anbieter unterliegen nicht dem OASIS-System, daher bleibt eine Sperre dort ohne rechtliche Wirkung.
Spieler, die auch bei internationalen Plattformen spielen, müssen dort separate Selbstausschluss-Programme nutzen, sofern diese angeboten werden.
Tipps zur Vorbereitung
Bevor die Sperre beantragt wird, sollten alle aktiven Konten dokumentiert und offene Guthaben abgerechnet werden. Eine Liste der genutzten Zahlungsmethoden erleichtert spätere Rückfragen.
Nach der Sperre ist es sinnvoll, Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen in Anspruch zu nehmen, um die Spielpause nachhaltig zu nutzen.
Spielen Sie verantwortungsvoll. Glücksspiel kann süchtig machen. Setzen Sie ein Limit und hören Sie auf, wenn es kein Vergnügen mehr ist. Ab 18.